Fachpublikationen zum Thema Strom

Nachfolgend finden Sie alle relevanten Studien zum Thema Strom, welche die E-Control angefertigt oder in Auftrag gegeben hat.
Weiters finden Sie im Menüpunkt Berichte ebensolche zum Thema Strom.

Steckerfertige, netzgekoppelte Kleinst-PV-Anlagen

Motivation für die Studie ist das öffentliche Interesse an steckerfertigen netzgekoppelten Kleinst-PV-Anlagen und das Agieren verschiedener Anbieter am Markt, welche in Österreich und auch international verschiedene Produkte anbieten und bewerben.

Auf Grund ihrer Größe und Gebrauchseigenschaften stehen Kleinst-PV-Anlagen aus Sicht der sicherheitstechnischen Anforderungen zwischen „Geräten“ und „Anlagen“ und bedürfen noch einer umfänglichen technischen und formaljuristischen Einordnung. Diese ist nicht einfach durchzuführen, da die Kleinst-PV-Anlagen in sehr unterschiedlichen technischen Varianten in Verkehr gebracht werden. Diese reichen von betriebsfertigen Modulen mit integriertem Wechselrichter bis hin zu Bausätzen mit einem großen Freiheitsgrad, Konfiguration und Betriebsbedingungen zu beeinflussen).

Für die vorliegende Studie sind sicherheitstechnische Aspekte ein wichtiger Aspekt, der neben den zu erwarteten zahlenmäßigen Durchdringungsgraden sowie den energetischen und finanziellen Folgen einer forcierten Installation solcher Systeme steht.

Zusammenfassend sollen im Rahmen der Studie die folgenden Sachverhalte erarbeitet bzw. diskutiert werden:

  • Technische Beschreibung des Produktes
  • Übersicht über am Markt angebotene Geräte
  • Elektrische Sicherheit in der Hausinstallation
  • Potentialabschätzung für die Marktdurchdringung
  • Systembetrachtung mit Implikationen für Netzbetrieb, Bilanzierung und Verrechnung
  • Rechtliche/organisatorische Behandlung solcher PV-Anlagen in anderen Ländern.

Basierend auf den Untersuchungsergebnissen sollen Empfehlungen zum Umgang mit Kleinst-PV-Anlagen gegeben werden.

Ziel der Studie ist es, eine Abschätzung über die zu erwartenden Auswirkungen dieser Technologie zu geben. Damit sollen eventuell sensitive Auswirkungen auf die Sicherheit von Hausinstallationen und den Netzbetrieb inklusive Stromhandel erkannt und entsprechende Maßnahmen zur ihrer Vermeidung entwickelt werden.

 

Steckerfertige, netzgekoppelte Kleinst-PV-Anlagen (2,0 MB)

  • Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme ISE, 24.7.2014

 

Risikoanalyse für die Informationssysteme der Elektrizitätswirtschaft

Um bestmöglich auf IKT-Risiken auf die heimische Energieinfrastruktur vorbereitet zu sein, startete die E-Control gemeinsam mit der Elektrizitätswirtschaft, vertreten durch Oesterreichs Energie, der Austrian Power Grid (APG), dem Bundeskanzleramt, den zuständigen sicherheitsrelevanten Bundesministerien und dem Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) im Dezember 2012 ein speziell auf die österreichische Elektrizitätswirtschaft ausgerichtetes Cyber-Security Projekt.

Ziel der gemeinsam, auf freiwilliger Kooperation beruhenden, Initiative war es in einem strukturierten, auf internationalen Standards basierenden Analyse- und Bewertungsprozess systemrelevante Risiken für die Versorgungssicherheit im Strombereich durch die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) detailliert zu beleuchten.

Der Projektendbericht inklusive der erarbeiteten Maßnahmenempfehlungen wurde im Februar 2014 vorgelegt und steht nun zum Download verfügbar.



Studie: Dezentrale Erzeugung in Österreich

Ein Update der Studie der E-Control aus dem Jahr 2005 stellt neben den Einsatzoptionen und den Potenzialen, die Netzaspekte und die wirtschaftlichen Auswirkungen der dezentralen Elektrizitätserzeugung in Österreich dar. Nachdem in Österreich die dezentrale Erzeugung einen wichtigen Stellenwert einnimmt, der Anteil dezentraler Erzeugung an der Gesamterzeugung betrug im Jahr 2009 ca. 16 %, wurden die bereits bestehenden Vorteile der dezentralen Erzeugung quantifiziert und der mögliche Zubau sowie deren unmittelbare Auswirkungen für Österreich untersucht.

Update 2012




Studie 2005


 

Dezentrale Erzeugung in Österreich

 

Netzaspekte von dezentralen Erzeugungseinheiten

 

Technologiebewertung von dezentralen Erzeugungseinheiten


Analyse und Bewertung der Auswirkungen des Anschlusses zusätzlicher Windkraftwerke in Österreich

Ein Großteil der von Windenergieanlagen bereitgestellten Leistungen wird in Verteilernetze eingespeist. Es ist daher besonders wichtig, das Verhalten dieser Anlagen sowie ihre Auswirkungen sowohl auf Führung, Betrieb und Planung der Netze näher zu untersuchen. Darüber hinaus haben die im Verteilernetz bereitgestellten Einspeiseleistungen auch Auswirkungen auf das überlagerte Übertragungsnetz, die sich insbesondere im Fall der Rückspeisung bemerkbar machen und gegebenenfalls auch dort einen Netzausbau bedingen.

Es kann also davon ausgegangen werden, dass die Windenergie in allen Netzebenen Einfluss auf den derzeitigen Systemzustand und den zukünftigen Netzausbau nimmt. Um diese Auswirkungen zu quantifizieren hat die Energie-Control Austria erneut eine Studie über Windenergie in Auftrag gegeben.

Die Vorgängerstudie aus dem Jahr 2003 ist zu der Erkenntnis gekommen, dass die geforderten Ökostromziele erreicht werden, der Windenergieausbau allerdings ein höheres Maß an Engpassmanagementmaßnahmen in den Übertragungsnetzen erfordert. Das durch das Ökostromgesetz festgelegte Förderbudget wird voraussichtlich nicht ausreichen, so dass Handlungsbedarf bei der Anpassung der Förderstruktur bzw. des Förderbudgets besteht. Die Auswirkungen auf die Primär- und Sekundärregelung sind vernachlässigbar, jedoch kann durch Verbesserung der Prognosegüte der Windleistung die Erhöhung des Bedarfs an Minutenreserve deutlich reduziert werden.

Im Rahmen dieser Studie wurden technische, rechtliche und ökonomische Aspekte des weiteren Zubaus von Windenergieanlagen untersucht. Der Fokus liegt dabei auf den technischen Auswirkungen auf die Verteiler- und Übertragungsnetze sowie auf den Auswirkungen auf Primär-, Sekundär- und Tertiärregelreserven. Schlussendlich werden verschiedene mögliche Verfahren zur

 

Analyse und Bewertung der Auswirkungen des Anschlusses zusätzlicher Windkraftwerke in Österreich

  • Studie im Auftrag der Energie-Control Austria; Autoren: Dr.-Ing. Martin Wolter, Dipl.-Ing. Torsten Rendel; Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik; November 2011

  • Herunterladen: WKS_final.pdf (3.829,30 kB)

Studie 10 Jahre Energiemarktliberalisierung

In der vorliegenden Studie wird eine Quantifizierung der volkswirtschaftlichen Bedeutung der vor zehn Jahren - im Oktober 2001 - erfolgten vollständigen Energiemarktliberalisierung vorgenommen. Für Österreich liegen mehrere Untersuchungen zu den Effekten und Konsequenzen der Marktöffnung für Strom und Gas vor; hervorzuheben sind vor allem Böheim (2005), Haslauer und Gasser (2005) sowie Kratena (2004). Diese Untersuchungen konnten die Datenlage zur Entwicklung in der österreichischen Energieversorgung bis 2004 berücksichtigen. Ein wesentlicher Aspekt der hier vorliegenden Untersuchung ist daher die Berücksichtigung der jetzt verfügbaren Datenbasis bis 2009/2010.

Studie zur Analyse der Kosten-Nutzen einer österreichweiten Einführung von Smart Metering

Die neue Strom-Richtlinie der EU (2009/72/EG) sieht in ihrem Anhang vor, dass „intelligente Messsysteme“ eingeführt werden. Die Einführung dieser Messsysteme kann einer wirtschaftlichen Bewertung unterliegen, bei der alle langfristigen Kosten und Vorteile für den Markt und für die einzelnen Verbraucher geprüft werden. Weiters kann bewertet werden, welche Art des intelligenten Messens wirtschaftlich vertretbar und kostengünstig und in welchem zeitlichen Rahmen die Einführung praktisch möglich ist. Wird die Einführung positiv bewertet, so werden mindestens 80% der Verbraucher bis 2020 mit intelligenten Messsystemen ausgestattet.

Die E-Control hat sich daher entschlossen, eine externe Studie über die Einführung von intelligenten Messgeräten bzw. Smart Metering nach einer öffentlichen Ausschreibung an PricewaterhouseCoopers zu vergeben.

In der nun vorliegenden Studie werden alle relevanten Aspekte einer österreichweiten Einführung von Smart Metering sowohl für Strom als auch für Gas analysiert und bewertet.

Die Berechung der Effekte auf die untersuchten Marktteilnehmer wurde mit
einer volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Analyse (KNA) durchgeführt. Zusätzlich dazu wurden noch makroökonomische Analysen hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Effekte (Beschäftigungseffekte, BIP usw.) erstellt. Die Analyse wurde für folgende Marktakteure durchgeführt: Konsumenten (Haushalt, Gewerbe, Landwirtschaft im Strombereich), Netzbetreiber und Lieferanten. Daneben wurden noch Effekte auf das Marktmodell und den Wettbewerb in die Analyse miteinbezogen
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Study: Market model for the establishment of Central East European Energy Exchange, CEEPEX

In 2008, the Austrian Energy Regulatory Authority Energie-Control GmbH, the Hungarian Energy Regulatory Authority HEO and the World Bank invited tenders on the above subject. The winner consortium Nord Pool Consulting/Accenture-Hungary conducted a public consultation on its market model proposal in the framework of a workshop in the HEO’s meeting room on 9 February 2009. The final proposal took into account the opinions made on the meeting.
 
 

CEEPEX Study, Summary

  • Conducted by Nord Pool Consulting/Accenture-Hungary

  • Herunterladen: CEEPEX_SUMMARY.pdf (20,40 kB)
 

CEEPEX Study

 

CEEPEX Workshop

Workshop und Präsentation der Studie am 12.04.2010 in Wien
 /de/marktteilnehmer/news/...meldungen/ceepex-workshop
 
 

Studie: Konsequenzen bei Verkabelung von 380-kV-Höchstspannungsleitungen

Steigender Stromverbrauch, die Forcierung erneuerbarer Energien und die zum Großteil bereits veralteten Höchstspannungsleitungen erfordern dringend einen Ausbau der Netze. Europaweit steht beim Ausbau von 380-kV-Höchstspannungsnetzen das Thema (Teil-) Verkabelung immer wieder zur Diskussion – obwohl diese Technologie eine Reihe von negativen Auswirkungen auf Verfügbarkeit, Betriebssicherheit, Kosten und Versorgungssicherheit aller betroffenen Stromkunden hat.  Auch in Österreich ist (Teil-) Verkabelung immer wieder ein Thema.

Die E-Control hat im Jahr 2008 den aktuellen Fall im Bundesland Salzburg zum Anlass genommen, um die generellen Auswirkungen einer möglichen Verkabelung im Detail zu prüfen. Dazu wurde ein unabhängiger Experte, Herr Univ. -Prof. Dr.-Ing. B. R. Oswald vom Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik der Leibniz Universität Hannover mit der Erstellung eines dementsprechenden Gutachtens beauftragt.

 

380-kV-Salzburgleitung Auswirkungen der möglichen (Teil-) Verkabelung des Abschnittes Tauern-Salzach neu

Machbarkeitsstudie für ein flächendeckendes PQ - Monitoring in Österreich

Diese im Auftrag der Energie-Control GmbH erstellte Studie der Technischen Universität Graz, Institut für Elektrische Anlagen, beschäftigt sich mit der Möglichkeit der flächendeckenden Erfassung der Power-Quality (PQ) bzw. Spannungsqualität, welche die Merkmale der elektrischen Spannung an einem bestimmten Punkt eines elektrischen Netzes beschreibt. Das Monitoring dient der langfristigen Beobachtung der Spannungsqualität, um so etwaige Entwicklungtendenzen zu erkennen. Anhand dieser Studienergebnisse kann die Anzahl der nötigen Messstellen, unter Berücksichtigung technischer Voraussetzungen, zur PQ-Überwachung eines Mittelspannungsnetzes ermittelt werden.

 

Machbarkeitsstudie für ein flächendeckendes PQ - Monitoring in Österreich

Studie: Auswirkungen des Windkraftausbaus in Österreich

Gegenstand dieser Studie ist die Bewertung technisch-wirtschaftlicher Auswirkungen der Ökostromentwicklung, insbesondere in Hinsicht auf die Erreichung des 4 %-Ziels und die Einhaltung des Förderbudgets. Die Untersuchungen beziehen sich hierbei auf das Jahr 2008; eine Betrachtung des zeitlichen Verlaufs der Entwicklung wird nicht vorgenommen. Die Untersuchungen erstrecken sich auf folgende Aspekte:

  • Analyse der voraussichtlichen Ökostromentwicklung in Österreich und darauf aufbauend das Ableiten wahrscheinlicher Szenarien für den im Jahr 2008 erreichten Ausbaustand
  • Zusammenstellung der Technik und Kosten von Windenergieanlagen (WEA) inklusive der Analyse internationaler Entwicklungen und Erfahrungen
  • Analyse der Folgen für Netzausbau und -betrieb und möglicher Wechselwirkungen mit dem Ausbau von WEA
  • Bestimmung des Mehrbedarfs an Regelleistung und -energie aufgrund des WEA-Zubaus
  • Abschätzung der Folgekosten der Ökostromentwicklung

 

Auswirkungen des Windkraftausbaus in Österreich