Spannungsqualität

Die Spannungsqualität beschreibt die technischen Spannungsqualitätsmerkmale. Diese sind definiert durch die messbaren Parameter, wie u.a. Frequenz, Höhe der Versorgungsspannung, langsame und schnelle Spannungsänderungen, Spannungsschwankungen, Flicker, Spannungseinbrüche, kurze und lange Versorgungsunterbrechungen, transiente ܜberspannungen, Spannungsunsymmetrie, Oberschwingungsspannung und Signalspannungen.



Definition laut TOR (Technische und Organisatorische Regeln) Teil A

Spannungsqualität: "€žMerkmale der elektrischen Spannung an einem bestimmten Punkt eines elektrischen Netzes, ausgedrückt durch eine Anzahl von technischen Referenzwerten."

Aktivitäten der E-Control im Rahmen der Spannungsqualität

Ein Monitoring der Spannungsqualität dient neben der aktuellen Bewertung auch der langfristigen Beobachtung. Hierzu hat die Energie-Control Austria im Jahr 2005 das Institut für Elektrische Anlagen der Technischen Universität Graz beauftragt, eine Studie betreffend der Möglichkeit eines flächendeckenden Spannungsqualitäts-(PQ)-Monitoring zu erstellen. Die Machbarkeitsstudie für ein flächendeckendes PQ-Monitoring in ֖sterreich (2005) beschreibt die Grundsätze für ein flächendeckendes Spannungsqualitätsmonitoring in Österreich, auf Basis von mathematischen und ingenieurwissenschaftlichen Methoden.
 
Aufbauend auf diese erste "Machbarkeitsstudie für ein flächendeckendes PQ-Monitoring in ֖sterreich" beauftragte die Energie-Control Austria neuerlich das Institut für Elektrische Anlagen der Technischen Universität Graz zur Durchführung einer Studie zur "Umsetzung der Spannungsqualitätsstatistik gemäß Elektrizitätsstatistikverordnung 2007".

In dieser Studie wurde eine technisch-wissenschaftliche Methode zur Bestimmung der notwendigen Anzahl von Messgeräten sowie der optimalen Einbauorte unter Berücksichtigung der Forderung nach einer flächendeckenden Erfassung in der Mittelspannungsebene detailliert ausgearbeitet und das dazugehörige Umsetzungskonzept vorgestellt. Die im Jahr 2005 erarbeiteten Grundlagen konnten in dieser zweiten Studie, aufgrund neuer theoretischer Erkenntnisse und erster praktischer Erfahrungen mit einem flächendeckenden Spannungsqualitäts-Monitoring-System, verfeinert werden.