Die E-Control international

Die E-Control ist wesentlich an der Entwicklung des europäischen Energiebinnenmarktes beteiligt. Seit ihrer Gründung 2001 ist sie intensiv in die europäische Regulierungsarbeit eingebunden und dort auch sehr erfolgreich tätig. Aufgrund der Vorgaben des 3. Energie-Binnenmarktpakets hat sich diese internationale Verflechtung noch intensiviert.

Die E-Control ist unter anderem in der europäischen Vereinigung der Regulatoren (CEER, Council of European Energy Regulators) vertreten. ExpertInnen der E-Control leiten auf europäischer Ebene eine Reihe von CEER- und ACER-Arbeitsgruppen zu Themen wie Versorgungssicherheit im Bereich Strom und Gas, Cyber Security oder Strominfrastruktur. 

Ziel der europäischen Marktliberalisierung ist die Schaffung eines gemeinsamen Binnenmarktes für Strom und Gas. Auf Initiative der damaligen European Regulators' Group for Electricity and Gas (ERGEG) wurden die Regionalen Initiativen ins Leben gerufen, die die Marktintegration vorerst in sieben regionalen Strom- und drei regionalen Gasmärkten vorantreiben sollen. Durch die geopolitische Situation Österreichs ist die E-Control aktives Mitglied in mehreren Stromregionen und in der Gasregion Süd-Südost.

Die europäischen Energiefora wie etwa das Florenz-Forum für Strom oder das Madrid-Forum für Gas wurden von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um zur Harmonisierung der Energiemärkte beizutragen und alle Interessierten und Marktteilnehmer an einen Tisch zu bringen. Einige Jahre später schuf die Kommission ein weiteres Forum, in London, bei dem sich alles um Konsumentenrechte dreht. Das neueste Forum, in Kopenhagen, ist dem Thema Infrastruktur gewidmet. Bei all diesen Fora leistet die E-Control regelmäßig aktiven Input und trägt somit maßgeblich zur zukünftigen Entwicklung der Energieliberalisierung in Europa bei.

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Weiters ist die E-Control in der Energiegemeinschaft Südosteuropa aktiv. Als sogenannter „Participant“ im Energy Community Regulatory Board (ECRB) leistet die E-Control auch hier einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und zum Aufbau der Energiemärkte am Westbalkan.

E-Control gefragte Partnerin

Die E-Control beschäftigt hoch qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. An Austauschprogrammen und Netzwerken zur „best practice“ wird nicht nur teilgenommen, sie werden auch gezielt gefördert. Daher sind die Mitarbeiter der E-Control in Projekten und Programmen der EU als Experten immer gefragt. Regelmäßig sind am Sitz der E-Control auch internationale Delegationen zu Gast, um Erfahrungen über das österreichische Liberalisierungsmodell und über die Arbeit der E-Control zu sammeln.