Wettbewerbsanalyse 2015 Gasspeichermarkt

Die Regulierungsbehörde hat gem. § 98 Abs. 2 GWG 2011 die Aufgabe, einen Bericht über die Situation am österreichischen Flexibilitäts- und Speichermarkt zu erstellen, auf dessen Basis der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) das Zugangsregime zu Speicheranlagen bei Bedarf von einem aktuell verhandelten mit Verordnung gem. § 98 Abs. 1 GWG 2011 in einen regulierten Zugang anpassen kann. Nach § 98 Abs. 2 GWG 2011 ist von der Regulierungsbehörde dabei die Wettbewerbsintensität am Speichermarkt anhand von Preisvergleichen, des Produktangebots und seiner Nutzung, der Marktkonzentration (Angebot und Nachfrage) unter Berücksichtigung der Verfügbarkeit alternativer Flexibilitätsquellen sowie der Verfügbarkeit von Speicherkapazitäten im Verhältnis zur Nachfrage zu beurteilen. Der Bericht ist gem. § 98 Abs. 3 GWG 2011 nach einer Konsultation mit den betroffenen Speicherunternehmen nachfolgend veröffentlicht.

 

Wettbewerbsanalyse 2010 - Positionspapier

Konsultation Wettbewerbsanalyse Gasspeichermarkt

Die Gasbinnenmarkt-Richtlinie der Europäischen Kommission 2009/73/EG, sieht in Artikel 33 nach wie vor die Wahlmöglichkeit für die Mitgliedstaaten zwischen verhandeltem und reguliertem Zugang vor. Die Mitgliedstaaten bzw. Regulierungsbehörden sollen jedoch auf der Grundlage von Kriterien beurteilen, ob das Zugangsregime für Dritte (TPA) reguliert oder verhandelt werden sollte, oder ob der Zugang zu neuen Speichern technisch bzw. wirtschaftlich überhaupt erforderlich ist.

Die Richtlinie verlangt eine regelmäßige Überprüfung des Zugangsregimes für Dritte und eine verbesserte Transparenz in Bezug auf die Art und Weise, wie die Entscheidung über die Auswahl des jeweiligen Zugangsregimes getroffen wird.

Aus diesem Grund hat die E-Control eine Evaluierung des österreichischen Speichermarktes erstellt, und deren Ergebnisse zur Diskussion gestellt. Mit dem Schwerpunkt auf den folgenden Fragestellungen:

 
  • Ist ausreichend Flexibilität für alle Marktteilnehmer vorhanden?
  • Sind die Flexibilitätsquellen allen Marktteilnehmern zu einem angemessenen Preis zugänglich?
  • Ist der österreichische Speichermarkt durch einen effektiven Wettbewerb gekennzeichnet?
  • Welche Verbesserungen bei der Ausgestaltung des Speicherzugangsregimes wären sinnvoll?
  • Wird der österreichische Speichermarkt in Zukunft wettbewerbsfähig sein?