Unser Auftrag

Mit der vollständigen Liberalisierung des Strom- und des Gasmarktes und damit der Einführung von Wettbewerb wurden nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Tätigkeiten der Strom- und Gasunternehmen in Österreich geändert, sondern auch die Aufsichtsfunktionen für die Strom- und Gasmärkte neu geregelt.

Dazu wurde vom Gesetzgeber auf Grundlage des Energie-Regulierungsbehördengesetzes die E-Control als GmbH eingerichtet und hat am 1. März 2001 ihre Tätigkeit aufgenommen. Mit 3. März 2011 wurde die E-Control als Energie-Control Austria in eine Anstalt öffentlichen Rechts umgewandelt (§ 2, § 43 Energie-Control Gesetz). Die E-Control hat die Aufgabe, die Umsetzung der Liberalisierung des österreichischen Strom- und Gasmarktes zu überwachen, zu begleiten und gegebenenfalls regulierend einzugreifen.

Aufgaben der E-Control

  • Rahmenbedingungen festlegen:
    • Marktregeln für den Wettbewerb aufstellen
    • Netztarife regulieren
  • Marktaufsicht ausüben:
    • Wettbewerbsverstöße aufzeigen und abstellen
    • Entwicklung des Marktes verfolgen und analysieren

Die Regulierung hat zwei Komponenten: die ex-ante Regulierung, bei der vorher die Rahmenbedingungen, die Regeln, unter denen der Wettbewerb stattfinden soll, festgelegt werden. Darunter fällt die Aufgabe der Netztarifregulierung und der Erstellung der Marktregeln in Zusammenarbeit mit den Marktteilnehmern.

Wenn gegen diese Regeln oder allgemeine Wettbewerbsregeln verstoßen wird, können die Regulierungsbehörden auch ex-post regulierend eingreifen, Wettbewerbsverstöße aufzeigen und abstellen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Bundeswettbewerbsbehörde und dem Bundeskartellanwalt. Ein wesentlicher Punkt dabei ist die Marktaufsicht. Mit dem Instrument des Markt Monitorings können Entwicklungen am Markt verfolgt und analysiert werden.