E-Control: „Verbrauchsanstiege bei Strom und Gas“

Verbrauchsanstieg bei Strom im April um 1,8%. Gasverbrauch im April um 5,4% gestiegen.


Stromverbrauch im April um 1,8% gestiegen
Bei der Abgabe an Endverbraucher (Endverbrauch) im Bereich der Gesamten Elektrizitätsversorgung Österreichs (inkl. geschätzter Klein- und Kleinstanlagen) war im April 2026 mit 5,3 TWh ein Anstieg um 1,8% gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres zu verzeichnen.

Rückgang bei Stromerzeugung
Im Berichtsmonat April 2026 wurde mit 6,13 TWh um rund 2,9% weniger Strom produziert als im Vorjahr.
Die mässige Wasserführung der österreichischen Flüsse sorgte für einen Rückgang bei der Stromerzeugung aus Laufkraftwerken um 13,8%. Gleichzeitig waren auch bei Speicherkraftwerken (-1,6%), Wärmekraftwerken (-1,3%) und Windkraftanlagen
(-4,7%) Rückgänge zu verzeichnen. Photovoltaikanlagen konnten hingegen annäherungsweise um 17,4% mehr Strom produzieren als im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Mehr Stromimporte im April
Im April 2026 wurde mit 1,89 TWh um 15,1% mehr Strom aus dem benachbarten Ausland importiert als im April 2025. Demgegenüber lagen die physikalischen Stromexporte mit 1,75 TWh im selben Zeitraum um 7,7% unter dem Vorjahreswert.


Gasverbrauch im April gestiegen
Im April 2026 wurde mit 5,95 TWh um 0,3 TWh oder 5,4% mehr Gas an die österreichischen Endkunden abgegeben als im Vergleichsmonat des Vorjahres. 
Die inländische Produktion (inkl. Einspeisung biogener Gase) sank im Vergleich zum Berichtsmonat des Vorjahres um 26,3% auf rund 0,33 TWh.

Speicherstand unter dem Vorjahreswert
Im April 2026 wurde mit rund 2,25 TWh um 1,33 TWh bzw. 37,1% weniger Gas aus den Speichern entnommen und mit rund 6,32 TWh um 1,27 TWh oder 16,8% weniger in diese eingespeichert. Somit lag der Speicherinhalt am Monatsende mit 39 TWh um etwa 8,6 TWh oder 18% unter dem Stand des Vorjahres.

Weniger Gasimporte und -exporte
Die physikalischen Importe aus dem benachbarten Ausland lagen im Berichtsmonat mit rund 14 TWh um 4,1% unter dem Vergleichswert des Vorjahres. Gleichzeitig wurde mit rund 4,3 TWh um 18,3% auch weniger Gas exportiert als im April 2025.


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