Investitionssicherheit für Smart Meter/Smart Grids gegeben

Investitionssicherheit für Smart Meter/Smart Grids gegeben

Bereits erste Gespräche für Investitionsplanungen ab 2014 zwischen Oesterreichs Energie und E-Control
Das heute in einem Pressegespräch von Oesterreichs Energie und FEEI klar abgegebene Bekenntnis zu Smart Grids und Smart Metering wird von der E-Control durchwegs begrüßt. „Wir freuen uns sehr, dass wir hier in vielen Punkten große Übereinstimmungen haben. Auch die E-Control sieht durch die Einführung von Smart Meter ein enormes Potenzial für Energieeffizienz. Wichtig dabei ist aber natürlich eine flächendeckende und vor allem effiziente Einführung“, so die Vorstände der E-Control, DI Walter Boltz und Mag (FH) Martin Graf.

Investitionssicherheit ist gegeben

Ein Abschnitt des Zehn-Punkte-Programms, das heute von Oesterreichs Energie und FEEI präsentiert wurde, erscheint der E-Control aber erklärungsbedürftig. „Die Aussage, wonach ab Ende 2011 keine Investitionssicherheit mehr gegeben sei, können wir so nicht einfach stehen lassen.“, so Martin Graf.

Die Regelung im Detail

Da innerhalb der nächsten Jahre mit einem verstärkten Investitionsbedarf zu rechnen ist, hat die E-Control entsprechend frühzeitig und zukunftsorientiert reagiert. Im Zuge der zweiten Anreizregulierungsperiode für Stromverteilernetze wurden deshalb in Abstimmung mit Oesterreichs Energie zwei neue Faktoren, ein sogenannter "Investitions-" und ein "Betriebskostenfaktor" implementiert. Beide Faktoren wurden erstmals bei der Tariffestsetzung mit 1.1.2011 berücksichtigt und kommen vorläufig bis Anfang 2014 zur Anwendung. So wird sichergestellt, dass Unternehmen notwendige Investitionen durchführen können und somit die Versorgungssicherheit in Österreich langfristig gewährleistet bleibt. Während die Unternehmen notwendige Investitionen in angemessener Weise abgegolten bekommen, haben die Netzkunden den Vorteil, dass nur jene Investitionen berücksichtigt werden, die auch seitens der Unternehmen tatsächlich durchgeführt wurden. „Derzeit wird den Unternehmen auf dem Zinsniveau von 2008 eine Eigenkapitalverzinsung von mehr als 10% zugesichert. Also durchaus eine Höhe, die ausreichend Anreiz für Investitionen bietet.“, bekräftigt Martin Graf.

Erste Gespräche laufen

Bereits jetzt werden Überlegungen für die Zeit nach 2014 angestellt. Erste Gespräche zwischen Oesterreichs Energie und der E-Control für eine Nachfolgeregelung haben bereits stattgefunden. „Es wird also vorausschauend bereits daran gearbeitet, dass es auch weiterhin eine derartig hohe Investitionssicherheit für tatsächlich durchgeführte Investitionen der Unternehmen geben wird.“, so Walter Boltz abschließend.