Zurück Teurer Sprit – Turbo für die E-Mobilität?
In den letzten Wochen gab es Rekordzulassungen bei E-Autos nahezu rund um den Globus. Dieser Trend wurde u.a. auch den Spritpreisen zugeschrieben, die seit Beginn des US-Iran-Krieges stark gestiegen und weiterhin sehr wechselhaft sind. Und auch unsere E-Mobilitätsapplikationen bestätigen das gestiegene Interesse am elektrischen Fahren. So hat sich die Zahl der Besucher beim Ladestellenverzeichnis (www.ladestellen.at) im 2. Quartal mit über 15.000 Besuchen im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres mehr als verdoppelt. Ebenfalls eine Steigerung um über 100 Prozent gab es bei den Besuchszahlen beim Lade-Tarifkalkulator (www.ladetarif.at), der im zweiten Quartal mit über 20.000 Besuchen sogar erstmal die Schwesterapplikation übertrumpfte.
Kein Wunder, denn Ladekarten werden bei den österreichischen E-Mobilist:innen weiterhin immer beliebter. Laut unsere letzten Umfrage werden bereits 84 Prozent aller Ladevorgänge mit Ladekarte abgewickelt und immer mehr E-Autofahrende vergleichen auf www.ladetarif.at, welcher Anbieter hier für sie das passendste Angebote hat.
Quelle: E-Control vergrößern
Da es beim Laden von E-Autos sehr darauf ankommt, mit welcher Leistung, also wie schnell man lädt, ist es kaum sinnvoll möglich, Durchschnittswerte von Ladepreisen für das Laden mit Ladekarte anzugeben. Jede:r E-Autofahrer:in hat es zu einem guten Stück selbst in der Hand, wie schnell und damit wie teuer oder günstig geladen wird. Wenn man annimmt, dass über einen bestimmten Zeitraum alle Angebote an Ladeleistung gleichmäßig oft genutzt werden, lässt sich ein Durchschnittswert aller Angebote berechnen, der seit Jahresbeginn konstant bei 65 Cent/kWh liegt. Sämtliche in das Ladestellenverzeichnis gemeldeten Ad-Hoc-Preise ergeben Durchschnittswerte, die zu Jahresanfang bei 59 Cent/kWh lagen und die bis Juli auf 58 Cent/kWh minimal gesunken waren.
Vergleicht man dies mit den Diesel- und Super-Preisen, z.B. indem man die Kosten pro 100 km für einen Mitteklassewagen mit 7 Liter bzw. 19 kWh pro 100 km annimmt, so zeigt sich auf jeden Fall, dass die Preise für das elektrische Fahren deutlich konstanter waren.
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Trotz der zunehmenden Zahl an E-Fahrzeugen muss sich bislang niemand sorgen, keine freie Ladestelle zum Laden zu finden. Die durchschnittliche Auslastung der öffentlich zugänglichen Ladepunkte liegt in Österreich noch immer bei nicht einmal 20 Prozent. Das bedeutet, dass statistisch gesehen jederzeit von zehn Ladepunkten acht für Ladende frei sind. Was natürlich nicht heißt, dass es an stark frequentierten Stellen nicht auch mal zu Wartezeiten kommen kann. Aber gerade zur Urlaubszeit ist man das ja auch beim Tanken seit Jahrzehnten gewohnt.
www.ladestellen.at: Ladestelle in der Nähe finden, Verfügbarkeit in Echtzeit sehen und Ad-Hoc-Preise anzeigen lassen.
www.ladetarif.at: Alle Angebote für Ladekarten vergleichen, nicht nur die Preis, sondern auch das jeweilige Netz. So lässt sich teurer Roaming am besten vermeiden.