Zurück Richtig kühlen: an den heißen Tagen Energie und Geld sparen

Richtig kühlen: an den heißen Tagen Energie und Geld sparen

Mit ein paar einfachen Verhaltensweisen kann man die Raumtemperatur senken, den Energieverbrauch und damit die Stromkosten reduzieren und gleichzeitig die Umwelt schonen.

1. Richtiges Lüften und Verschattung

  • Nacht‑/Frühlüften: Öffnen Sie Fenster nur in den kühleren Stunden (nach Sonnenuntergang und vor Sonnenaufgang).
  • Verschattung: Schließen Sie Rollos und Vorhänge bereits am Morgen, bevor die Sonne direkt auf das Fenster trifft. Außen angebrachte, helle Verschattungen, Sonnensegel oder -schirme reduzieren die Aufheizung der Räume erheblich.

2. Räume kühlen

  • Ventilator statt Klimaanlage: Ventilatoren sind in Anschaffung und Betrieb deutlich günstiger, verbrauchen weniger Strom und sind umweltschonender als Klimaanlagen.
  • Effiziente Klimaanlage: Wenn eine Klimaanlage unverzichtbar ist, wählen Sie ein Gerät mit hoher Energieeffizienz und nutzen Sie dieses nur bei geschlossenen Fenstern.

3. Geräte clever managen

  • WLAN & Standby: Schalten Sie das WLAN nachts aus und vermeiden Sie den Stand-by-Modus, indem Sie die Geräte vom Netz trennen, wenn sie nicht zuhause sind.
  • Kühl-/Gefrierschränke abtauen: Eine Eisschicht erhöht den Energiebedarf. Regelmäßiges Abtauen, z.B. vor dem Urlaub, sorgt für effizienteres Kühlen.
  • Party‑Kühlschrank: Schalten Sie einen zusätzlichen Kühlschrank nach der Party wieder aus. Oft sind diese Kühlschränke alte Geräte, die besonders viel Strom verbrauchen.

4. Wäsche und Warmwasser

  • Lufttrocknen: Nutzen Sie warme Tage, um Ihre Wäsche draußen oder in belüfteten Räumen zu trocknen – das spart den Strom für den Trockner.
  • Kalt duschen: Eine kalte oder lauwarme Dusche reduziert den Energieaufwand für die Warmwasserbereitung, die nach der Heizung der zweitgrößte Haushaltsposten ist.

6. Sommer-Nieder-Arbeitspreis (SNAP)

  • Vom 1. April bis 30. September zahlen Haushalte zwischen 10 Uhr und 16 Uhr 20 % weniger Arbeitspreis bei den Stromnetzentgelten. Voraussetzung ist ein Smart‑Meter, der  viertelstündliche Daten liefert - dann erhält man den SNAP ganz automatisch.
  • Verbrauchsverschiebung: Verwenden Sie bzw. programmieren Sie Waschmaschine, Geschirrspüler und andere Geräte so, dass sie in der günstigen Mittagszeit laufen. Haushalte mit Wärmepumpe oder E-Auto-Ladestation können dadurch besonders viel sparen.

Energielieferantenwechsel

Auch durch einen Wechsel des Strom- oder Gaslieferanten lassen sich  Energiekosten sparen. Mit unserem Tarifkalkulator unter www.tarifkalkulator.at können Preise verglichen werden und man erhält einen objektiven und kostenlosen Überblick darüber, wieviel bei einem Wechsel gespart werden kann.