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Die E-Control international

Die E-Control international 

Seit ihrer Gründung 2001 befasst sich die E-Control mit der europäischen Regulierungstätigkeit und war stets sehr erfolgreich an der Entwicklung des europäischen Energiebinnenmarktes beteiligt. Die europäische internationale Zusammenarbeit hat sich innerhalb der letzten Jahre intensiviert und wurde Jahre später auch im EU Sekundärrecht verpflichtend festgelegt. 

Die Ziele der E-Control hinsichtlich Internationaler Zusammenarbeit lassen sich auf folgende zwei Schwerpunkte zusammenfassen: 
- die Etablierung eines europäischen Energiebinnenmarktes (Regionale Energiemarktentwicklung
- die Beseitigung von Handelshemmnissen für den grenzüberschreitenden Handel. 

Regulierungsinstitutionen und -vereinigungen im Sinne der regulatorischen Zusammenarbeit in der Europäischen Union und jenseits der Europäischen Union

Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union

Die Zusammenarbeit erfolgt in erster Linie im Rahmen der Europäischen Interessensvertretung CEER, dem Council of European Energy Regulators, sowie der EU-Agentur für die Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden ACER.

Die europäische Interessenvertretung für Regulatoren, CEER, ist wiederum Mitglied in der International Confederation of Energy Regulators, ICER, eine Vereinigung, die die regionalen Verbände der Regulierungsbehörden auf internationale Ebene hebt und regulatorischen Wissensaustausch mittels Netzwerken zum Ziel hat.

Die österreichische Energieregulierungsbehörde wirkt in den Gremien auf Arbeitsgruppenebene mit und ist in den wichtigsten Gremien auch in den Führungs- bzw Beratungsebene vertreten und leistet somit aktiven Beitrag an der Gestaltung der regulatorischen Rahmen bzw am Austausch regulatorischer Praxis auf europäischer und internationaler Ebene. 

Darüber hinaus veranstaltet die Generaldirektion für Energie der Europäischen Kommission regelmäßig Fora, in denen sämtliche europäische Stakeholder zu dem aktuellen regulatorischen Entwicklungsstand der Themenschwerpunkte wie Strom, Gas, Endkunden oder Infrastruktur zusammenkommen um nächste gemeinsame Schritte zu akkordieren.

Zusammenarbeit jenseits der Europäischen Union

Die Zusammenarbeit erfolgt einerseits mittels der Energy Community, wo Österreich als einer von einer Handvoll EU-Mitgliedsstaaten sogenannten „Teilnehmer-Status“ genießt, andererseits mittels ERRA (Energy Regulators Regional Assoziation), mit der E-Control seit ihren Anfängen in Form von Wissensaustausch kooperiert und seit 2018 auch formal Mitgliedstatus hat. 

Die E-Control ist durch ihre Expertise und flexible Organisationsstruktur außerdem gefragter international anerkannter Sparring-Partner für Regulierungsbehörden und Institutionen innerhalb und außerhalb der EU

Aus solchen bilateralen Kooperationen in Form von Besuchen und Entsendungen von Experten ergeben sich oft Projekte, wo die österreichische Best-Practice über die nationalen und EU-Grenzen Anklang findet.

Eine Form von Projekten, bei denen die E-Control immer wieder gern gesehener Partner ist, ist das EU-finanzierte TWINNING-Instrument. Twinning ist ein Finanzierungs-Instrument der Europäischen Union, das Behörden in Nicht-EU-Mitgliedsstaaten dabei unterstützen soll, sich in allen Bereichen des EU-Rechtsrahmens an diesen heranzuarbeiten. Das Augenmerk liegt dabei auf praktischer Unterstützung für genau abgegrenzte Aufgabengebiete. Die E-Control ist seit 2007 aktive Twinnerin. Sämtliche laufende und abgeschlossene Partnerprojekte sind auf der E-Twinning Website www.e-twinning.at