Zuverlässigkeit

Die Versorgungszuverlässigkeit beschreibt das störungsfreie Funktionieren von einzelnen Netzelementen und Gesamtnetzen. Gemessen wird die Versorgungszuverlässigkeit meist über die mittlere Häufigkeit und Dauer von Versorgungsunterbrechungen von Kunden. Die Bewertung liefert eine Reihe von Zuverlässigkeitskennzahlen, die hierdurch auch eine internationale Vergleichbarkeit der Versorgungssituation ermöglichen.

Definition laut TOR Teil A

"Die Versorgungszuverlässigkeit ist die Fähigkeit eines elektrischen Systems, seine Versorgungsaufgaben unter vorgegebenen Bedingungen während einer bestimmten Zeitspanne zu erfüllen."
 

Aktivitäten der E-Control im Rahmen der Versorgungszuverlässigkeit

Als einen Schritt zur Gewährleistung der Versorgungszuverlässigkeit führt die Energie-Control Austria gemäß der Statistik-Verordnung seit dem Jahr 2002 in Zusammenarbeit mit den Netzbetreibern und dem VEÖ (Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs) entsprechende Datenerhebungen durch, welche auch jährlich veröffentlicht werden. Die Ergebnisse der Ausfall- und Störungsstatistik belegen, dass die Versorgungszuverlässigkeit in Österreich als hoch eingestuft werden kann.
 

Ausfall- und Störungsdaten

Die Erhebung der Ausfall- und Störungsdaten und die Publikation der dazugehörigen Statistik ist gemäß Elektrizitätsstatistikverordnung 2016 des BMWFW (BGBl. II Nr. 17/2016), Elektrizitäts-Energielenkungsdaten-Verordnung 2014 (BGBl. I Nr. 41/2013) und Netzdienstleistungsverordnung Strom i.d.F. der Novelle 2013 (BGBl. II Nr. 477/2012 – Novelle 2013, BGBl. II Nr. 192/2013) jährlich durchzuführen.
 

 

Ausfalls- und Störungsstatistik für Österreich 2008 (0,1 MB)

  • Bewertungsjahr 2008, korrigierte Fassung vom 31.08.2009
 

Bewertungsjahr 2007 (0,1 MB)

  • Veröffentlichung 2007 - Ausfalls- und Störungsstatistik
 

Bewertungsjahr 2006 (0,1 MB)

  • Veröffentlichung 2006 - Ausfalls- und Störungsstatistik