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Strom:

Verbrauchsreduktion im August 2019 -0,5%, Gaskraftwerke kommen vermehrt zum Einsatz

 

Der Inlandsstromverbrauch im Bereich der Gesamten Elektrizitätsversorgung Österreichs sank im August 2019 um 0,03 TWh bzw. 0,5% im Vergleich zum Vorjahr auf 5,5 TWh. Witterungsbedingt kamen erzeugungsseitig die Laufkraftwerke um 0,5 TWh oder 33,4% mehr zum Einsatz, die Speicherkraftwerke um 0,4 TWh oder 40% mehr. Die Erzeugung aus Windkraftwerken war zum dritten Mal in diesem Jahr in Folge rückläufig (-0,02 TWh bzw. -7,2). Allerdings fiel die Reduktion weniger deutlich als in den beiden Monaten zuvor aus, wo die Windkraftwerke um bis zu 0,1 TWh oder 19,2% weniger zum Einsatz kamen.

Die Wärmekraftwerke kamen im August um 0,3 TWh bzw. 33,2% mehr zum Einsatz, dies ist die zweitgrößte Steigerung in diesem Jahr nach dem Juli. Anders als in den Monaten zuvor, wo dies durch den verstärkten Einsatz der Kohlekraftwerke erklärt werden konnte, zeichneten sich diese im August nur für eine Steigerung von 4,7% verantwortlich. Den größten Einfluss hatten diesbezüglich die Gaskraftwerke, welche um 0,3 TWh oder 60,2% mehr als im Vorjahr zum Einsatz kamen.

Insgesamt stieg die Erzeugung um 1,3 TWh oder 29,3%, die Importe sanken um 0,9 TWh oder 33,6%, die Exporte stiegen um 0,6 TWh bzw. 51,2%.

Weitere interessante Daten zur Elektrizitätsversorgung finden Sie hier.

 

Gas:

Verbrauchszuwachs im August 2019 +18,6%, Gasspeicher zu 97,1% gefüllt

 

Die Abgabe an Endkunden stieg im August 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 TWh oder 18,6% auf 5 TWh. Die inländische Produktion stieg erstmals in diesem Jahr leicht an (+0,01 TWh oder +1,5%). Die Speicherentnahme erreichte mit einer Steigerung um 0,8 TWh bzw. 113,8% den diesjährigen Höchstwert, während die Einpressung erstmals sank (-4,4 TWh oder -39,5%). Die Importe sanken um 12,2 TWh oder 23,8% auf den niedrigsten Wert dieses Jahres, die Exporte sanken ebenfalls um signifikante 7,6 TWh oder 21,5%.

Die Speicherinhalte im August beliefen sich auf 90,2 TWh, was einem Füllungsgrad von 97,1% entspricht, das sind 35% mehr als im Jahr zuvor. Ein ähnlich hoher Wert wurde zuletzt im September 2014 erreicht.
 

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