Auflösung des Quiz:

  1. Rund 26% des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Haushalts werden für Beleuchtung benötigt.
    FALSCH! Der durchschnittliche Haushalt benötigt rund 10% des Stromverbrauchs für Beleuchtung.

 

  1. Ladegeräte belasten das Stromnetz unterschiedlich stark, je nachdem wie schnell sie die Geräte aufladen können.
    RICHTIG! Die Ladegeschwindigkeit hängt von der Leistungsaufnahme ab. Eine hohe Leistungsaufnahme belastet das Netz zwar kürzer dafür aber stärker als eine niedrigere Leistungsaufnahme.

 

  1. Der Strompreis an der Börse kann sehr großen stündlichen Schwankungen ausgesetzt sein
    RICHTIG! Der Börsenstrompreis ist abhängig von Angebot und Nachfrage. Insbesondere das Angebot ist durch weniger prognostizierbare Energie aus erneuerbaren Quellen volatiler geworden. Die Nachfrage nach Strom unterliegt ebenfalls Schwankungen, wie z.B. Tag und Nacht, Mittagsspitzen und Ähnlichem. Diese und weitere Faktoren tragen zu zum Teil erheblichen stündlichen Schwankungen des Strompreises bei.

 

  1. Für das Stromnetz ist es egal ob ich meine Elektrogeräte gleichzeitig oder nacheinander verwende.
    FALSCH! Eine gleichzeitige Verwendung von elektrischen Geräten verlangt nach der Zurverfügungstellung einer größeren Menge an Strom und dafür werden zusätzliche Produktionskapazitäten benötigt. Eine nachgereihte Verwendung verringert hingegen tendenziell die Spitzenlasten im Stromnetz.

 

  1. Eigentümer von Photovoltaik-Anlagen verdienen an der Einspeisung von überschüssigem Strom in das Stromnetz (z.B. bei Sonnenschein) mehr pro Kilowattstunde als sie dafür bezahlen müssen, wenn sie gerade selbst Strom aus dem Stromnetz beziehen (z.B. bei Regen).
    FALSCH! Die Eigentümer von PV-Anlagen verdienen als sogenannte Überschusseinspeiser mit dem von Ihnen ins Netz eingespeisten Strom Geld. Abnehmer dieses Stroms zahlen dafür unterschiedliche Preise, die in der Regel nahe dem Energiepreis liegen, den man selbst für den Bezug von Energie zu zahlen hat. Allerdings müssen für diesen bezogenen Strom darüber hinaus sowohl Netztarife als auch Steuern und Abgaben gezahlt werden, was die bezogene Kilowattstunde teurer macht als die eingespeiste Kilowattstunde.

 

  1. Der durchschnittliche österreichische Haushalt gibt monatlich mehr für Fleischwaren aus als für elektrischen Strom.
    RICHTIG! Wenn auch nur knapp. Laut der aktuellen Konsumerhebung 2014/2015 der Statistik Austria gibt der durchschnittliche Haushalt in Österreich ca. 2,4% des verfügbaren Haushaltseinkommen für Fleischwaren (Fleisch, Wurst, etc…) aus. Für elektrischen Strom wird hingegen 2,2% ausgegeben.

 

  1. Durch komplettes Ausschalten aller Haushaltsgeräte (also keine "stand-by" Verwendung) kann ein durchschnittlicher Haushalt den Stromverbrauch um mehr als 6% senken.
    RICHTIG! Aktuelle Studien zeigen, dass Haushalte mehr als 6% ihres Stromverbrauchs für „Stand-by Verluste und Schein-Aus“ verbrauchen. Es gibt Studien, die diesen Wert sogar signifikant höher ansetzen wie zum Beispiel die Deutsche Energie-Agentur dena. (Quelle: http://www.isi.fraunhofer.de/isi-wAssets/docs/e/de/publikationen/SELINA_Informationsbrochuere_Standby.pdf).

 

Nochmals herzlichen Dank, dass Sie an unserer Online Umfrage „Ich und Strom“ teilgenommen haben.