Betriebsstatistik


Die Mengenbilanzen, wie sie hier für den Elektrizitätsbereich dargestellt werden, orientieren sich in erster Linie an den Gegebenheiten des Marktes. Somit sind die zugrunde liegenden Bilanzschemata nur bedingt mit den für die gesamtösterreichischen Energiebilanzen geltenden Regeln vergleichbar.
Auch beruhen die Erhebungen ausschließlich auf physikalischen Messwerten bzw. Flüssen was ebenfalls zu Abweichungen gegenüber anderen Publikationen führen kann.
Insbesondere wird in diesem Zusammenhang auf die unterschiedliche Behandlung des Umwandlungssektors (etwa Kraftwerke, Raffinerien, Hochöfen) hingewiesen, der im Elektrizitätsbereich beispielsweise als „Primärerzeugung“ in der Bilanz berücksichtigt wird, während er in der gesamtösterreichischen Energiebilanz im Umwandlungseinsatz ausgewiesen wird.

Um die Belastung der Respondenten (Meldepflichtigen) so gering als möglich zu halten und trotzdem eine größtmögliche Abdeckung der Stromerzeugung und damit des Stromverbrauchs zu erreichen, wurden in der Elektrizitätsstatistikverordnung 2007 einerseits unterschiedliche Meldepflichten (z.B. monatlich / jährlich) festgelegt und andererseits zusätzliche Datenquellen, wie etwa die Energiebilanzen der Clearingstellen (Bilanzgruppenkoordinatoren), die Daten der Öko-Bilanzgruppen oder die Herkunftsnachweise, eröffnet.

Anzumerken ist allerdings, dass trotzdem eine Reihe von Anlagen, insbesondere sogenannte „Erneuerbare“ im privaten, landwirtschaftlichen aber auch im industriellen Bereich für die Elektrizitätsbilanz unerreicht bleiben.