Einspeisetarife

In nachfolgendem Diagramm ist der Verlauf der durchschnittlichen Einspeisetarife von 2003 bis 2014 dargestellt. Zum Vergleich wird die Entwicklung des Marktpreises gegenübergestellt, der seit 2011 kontinuierlich sinkt.

Die durchschnittlichen Einspeisetarife errechnen sich aus dem Vergütungsvolumen pro Technologie geteilt durch die jeweils unterstütze Menge. Etwaige Zuschläge sind bei dieser Berechnung inkludiert.

Die Entwicklung entspricht jener der vergangenen Jahre und wird sich zukünftig auch entsprechend fortsetzen. Zu einer merklichen Reduktion des durchschnittlichen Einspeisetarifes kam es ausschließlich im Bereich der Photovoltaik. Hier macht sich, ausgehend von einem sehr hohen Niveau, die Reduktion der Einspeisetarife für Neuanlagen deutlich bemerkbar.

Bei der Windkraft ist ein Anstieg der durchschnittlichen Einspeisetarifen zu verzeichenen, begründet mit einer hohen Zubaurate und einem Einspeisetarif für Neuanlagen, der deutlich über dem durchschnittlichen Einspeisetarif für Wind liegt.

Bei den rohstoffabhängigen Ökostromtechnologien (Biomasse, Biogas) ist anzumerken, dass hier aufgrund des sehr geringen Ausbaus bzw. einer Stagnation keine großen Schwankungen des durchschnittlichen Einspeisetarifs zu erwarten sind.

Im Bereich der Kleinwasserkraft kann sich für den durchschnittlichen Einspeisetarif sogar ein weiterer Rückgang ergeben. Dieser würde aufgrund eines sinkenden Marktpreises und jenen Anlagen, die den produzierten Strom zum Marktpreis an die OeMAG abgeben zustanden kommen.