CO2 – Reduktionskosten

Mit der Unterstützung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern wird das konkrete Ziel verfolgt einen Beitrag zur CO2-Reduktion im Rahmen der Klimaschutzprogramme zu leisten. Während vergleichsweise bei der Erzeugung elektrischer Energie in neuen Gas-GuD-Anlagen pro erzeugter MWh Strom Emissionen in Höhe von etwa 0,44 Tonnen CO2 erzeugt werden, gilt die Erzeugung von elektrischer Energie aus erneuerbaren Energieträgern als CO2-neutral.

Die nachfolgend dargestellten CO2-Reduktionskosten für unterstützten Ökostrom wurden ermittelt, indem das Unterstützungsausmaß pro kWh (vereinfacht Einspeisetarif minus durchschnittlicher Marktpreis von 5,345 Cent/kWh) durch die vermiedenen durchschnittlichen Emissionen (0,44 t CO2/MWh äquivalent 0,44 kg CO2/kWh) bei einer modernen Gas-GuD-Anlage dividiert wurde.

Auf Basis der durchschnittlichen Einspeisetarife im Jahr 2011 ergeben sich unter Verwendung der oben angeführten Werte die dargestellten CO2-Vermeidungskosten. In der Darstellung berücksichtigt werden auch die Kosten für Ausgleichsenergie bei Windkraft und Mehrkosten bei Biogas und Biomasse flüssig (Annahme Rohstoffzuschlag 2 Cent/KWh).

 
 

Vergleich CO2 Reduktionskosten 2011 verschiedener Technologien

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Es ergibt sich daraus, dass alle Ökostrom-Technologien, mit Ausnahme der Wasserkraft, im Vergleich zu anderen CO2-Minderungsprogrammen eine relativ teure Maßnahme sind.

 

Europaweite Handelssystem mit CO2-Zertifikaten


Das europaweite Handelssystem mit CO2-Zertifikaten ist ein ganz zentrales Instrument im gesamteuropäischen Klimaschutz. Jedes einzelne Land ist dazu verpflichtet, für industrielle Großanlagen bzw. die Energiewirtschaft einen Allokationsplan für die Verteilung der CO2-Zertifikate festzulegen. Während die erste Handelsperiode bereits 2007 geendet hat, hat mit 2008 eine neue Periode bis 2012 begonnen. Für die Handelsperiode 2008 - 2012 gilt der 2. nationale Allokationsplan. Der sogenannte NAP 2 sieht eine Reduktion der CO2-Emissionen der rund 200 beteiligten österreichischen Anlagen aus Energiewirtschaft und Industrie um rund 5,3 Mio. t pro Jahr gegenüber den erwarteten Trendwerten für 2008 - 2012 vor.

Mit dem am 12. Dezember 2011 im Bundesgesetzblatt kundgemachten EZG 2011 wurden die Voraussetzungen für das Funktionieren des geänderten Emissionshandelssystems in Österreich ab 2013 geschaffen.
Das EZG sieht vor, dass die Bestimmungen, die für die laufende Handelsperiode von 2008 bis 2012 gelten, abgesehen von kleineren technischen Anpassungen unverändert beibehalten werden. Die Vorschriften, die insbesondere für die Zuteilung von Emissionszertifikaten für die Handelsperiode ab 2013 gelten, werden in eigenen neuen Bestimmungen geregelt. Die Dauer der Handelsperiode ab 2013 wird auf acht Jahre verlängert. (Quelle: Lebensministerium).

 

Zweiter Österreichischer Allokationsplan für die Zuteilung der CO2-Emissionszertifikate

Das europaweite Handelssystem mit CO2-Zertifikaten ist ein ganz zentrales Instrument im gesamteuropäischen Klimaschutz. Jedes einzelne Land ist dazu verpflichtet, für industrielle Großanlagen bzw. die Energiewirtschaft einen Allokationsplan für die Verteilung der CO2-Zertifikate festzulegen. Während die erste Handelsperiode bereits 2007 geendet hat, hat mit 2008 eine neue Periode bis 2012 begonnen. Für die Handelsperiode 2008 - 2012 gilt der 2. nationale Allokationsplan. Der sogenannte NAP 2 sieht eine Reduktion der CO2-Emissionen der rund 200 beteiligten österreichischen Anlagen aus Energiewirtschaft und Industrie um rund 5,3 Mio. t pro Jahr gegenüber den erwarteten Trendwerten für 2008 - 2012 vor (Quelle: Lebensministerium).
 
Weitere Informationen finden Sie auf den folgenen Onlineangeboten:
 

Lebensministerium

Die Internetseite des Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
-> www.lebensministerium.at
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Emissionshandelsregister

Internetportal der ECRA Emission Certificate Registry Austria GmbH und des Bundesumweltamtes für die Registerservicestelle
-> www.emissionshandelsregister.at
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Umweltbundesamt GmbH

Fachstelle des Bundes für Umweltschutz und Umweltkontrolle in Österreich
-> www.umweltbundesamt.at
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