VKI-Test bestätigt Forderungen der E-Control

Eine aktuelle Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) bei den heimischen Stromversorgern bestätigt, was die E-Control seit Jahren fordert: Verständliche Rechnungen sowie ein umfangreiches Informationsangebot seitens der Anbieter, um den Wettbewerb anzukurbeln. Die vom VKI durchgeführte Untersuchung zeigt auf, dass trotz positiver Beispiele die Qualität der Informationsvermittlung bei einem Großteil der Stromlieferanten verbesserungswürdig ist bzw. noch einiges an Potenzial gegeben ist.

Ein weiteres, immer wieder ärgerliches Thema sind die Rechnungen, die wegen Unübersichtlichkeit, mangelnder Verständlichkeit und Transparenz laufend im Zentrum der Konsumentenkritik stehen. Was den Umsetzungsgrad übersichtlicher Rechnungen betrifft, bestätigen die Ergebnisse des VKI, dass dieser noch zu wünschen übrig lässt und trotz einiger positiver Entwicklungen noch viele Mängel in den Rechnungen behoben werden müssen.

Zu diesem Zweck hat die E-Control bereits im Frühjahr 2009 eine Musterrechung entwickelt, die gemeinsam mit drei Stromrechungen von großen Energieunternehmen vom IFES Institut einem Vergleichstest unterzogen wurde. Die sehr guten Testergebnisse haben die E-Control dazu bewogen ein Toolbook zu entwickeln, um den Energieunternehmen eine einfache Anleitung bei der Erstellung von rechtskonformen, übersichtlichen und verständlichen Rechnungen für ihre Haushaltskunden zu bieten.

Die Musterrechnung der E-Control wurde von den heimischen Stromunternehmen allerdings nicht übernommen, sondern von Oesterreichs Energie eine eigene, ähnliche Musterrechnung präsentiert, die von der E-Control sehr begrüßt wurde. Die Einführung dieser Rechnung wird jedoch seit nunmehr eineinhalb Jahre diskutiert. Eine Umsetzung ist sehr wünschenswert, da vergleichbare, gut verständliche und transparente Stromrechnungen schließlich die Basis dafür sind, dass die Kunden wissen, wie viel Energie sie verbrauchen und folglich Angebote vergleichen können.

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