Kosten & Förderungen

Strom aus erneuerbaren Energieträgern – wie Wind, Biomasse und Sonnenenergie (Photovoltaik) – ist teurer als Strom, der aus der konventionellen Erzeugung mit fossilen Energieträgern – wie Gas und Kohle – oder aus bestehenden großen Wasserkraftwerken gewonnen wird.

Zu erklären ist dieser höhere Preis mit den höheren Erzeugungspreisen. Diese Erzeugungspreise setzen sich aus höheren Technologiekosten bei der Energieumwandlung und bei den rohstoffabhängigen Erzeugungsarten aus den höheren Kosten für diese Rohstoffe (z.B. Energieholz, Getreide, Ölpflanzen) zusammen. Die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energieträgern wird daher finanziell gefördert. Dieses Fördersystem schlägt sich in weiterer Folge auf den Strompreis beim Endkunden nieder. Allerdings wird nicht jede Art von Ökostrom nach dem Ökostromgesetz finanziell gefördert, so ist beispielsweise die Großwasserkraft davon ausgenommen.

Finanzierung der Kosten der Ökostromförderung

Mit Juli 2012 trat das neue Ökostromgesetz 2012 in Kraft und brachte einen neuen Aufbringungsmechanismus für die Kosten der Ökostromförderung mit sich. Dieser neue Aufbringungsmechanismus sieht einen Ökostromförderbeitrag vor, der bei den Netzgebühren gesondert ausgewiesen wird. Daneben wird noch die separat bei den Netzkosten ausgewiesene Ökostrompauschale (vormals Zählpunktpauschale) in Höhe von 33,- Euro je Zählpunkt, also je Zähler eingehoben.