COP 21, das Abkommen von Paris

Seit 1995 finden jährlich die sogenannte „Conference of parties (COP) statt. Im Jahr 1997 fand in Kyoto die dritte COP Konferenz (COP3) statt, bei der das Kyoto-Protokoll erarbeitet wurde. Hierbei haben sich alle Mitgliedsländer der EU, im Rahmen eines Burden-Sharing-Prozesses, zu einem individuellen Klimaschutzziel verpflichtet. Ziel war es den Treibhausgas-Ausstoß zwischen 2008 und 2012 um durchschnittlich 5,2 % gegenüber 1990 zu senken. Für Österreich lag das Einsparziel bei 13 %. Die Ergebnisse aus diesen Bemühungen waren bisher jedoch noch nicht zielführend. Die aktuellsten Werte zeigen, dass die Treibhausgasemissionen in Österreich deutlich über dem ursprünglichen Kyoto-Zielwert liegen.

Im Jahr 2015 wurde ein Nachfolgeabkommen bei der Klimakonferenz (COP 21) in Paris geschlossen.  Vereinbart wurde  ein verbindliches Ziel für EU-interne Minderungen von Treibhausgasemissionen von mindestens 40 % gegenüber 1990, sowie ein verbindliches EU-Ziel für einen Anteil erneuerbarer Energien am Energieverbrauch von mindestens 27 %. Zusätzlich wurde ein indikatives Energieeffizienzziel in Höhe von mindestens 27 % Energieeinsparungen bis 2030 beschlossen.  Das Abkommen zielt auf eine globale Erwärmung deutlich unter 2°C ab, wobei Anstrengungen unternommen werden sollen den Anstieg auf 1,5°C zu begrenzen. Der Beitrag der einzelnen Mitgliedstaaten zu den 2030 Zielen ist nicht fixiert.

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