Vor- und Nachteile von Ökostrom

Die Vorteile von Ökostrom

  • Ökostrom wird aus nachwachsenden, erneuerbaren Rohstoffen hergestellt, wie Holz, Getreide, Abfälle der Land- und Forstwirtschaft oder sogar ohne Verbrauch stofflicher Ressourcen, z.B. bei Wind, Sonne oder durch Erdwärme.
  • Die Erzeugung von Ökostrom ist im Gegensatz zur Verbrennung fossiler Energieträger CO2-frei oder CO2-neutral. Damit leistet die Ökostromerzeugung einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der klimapolitischen Zielsetzungen (Stichwort: Kyoto-Protokoll).
  • Ökostrom ist ein wesentlicher Beitrag zum langfristigen energiepolitischen Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch nachhaltig zu steigern.
  • Die Produktion von Ökostrom reduziert den Verbrauch von fossilen Energieträgern, die nur begrenzt zur Verfügung stehen.
  • Die Produktion von Ökostrom reduziert die Notwendigkeit, Energie zu importieren.
  • Ausbau von Ökostromanlagen stärkt in vielen Fällen regionale Wirtschaftsstrukturen.

Die Nachteile von Ökostrom

  • Strom aus Ökostromanlagen ist zum Teil noch beträchtlich teurer als jener aus herkömmlichen Stromerzeugungsanlagen und muss daher finanziell gefördert werden.
  • Manche Ökostromtechnologien, vor allem Windkraft, sind stark von Wetter- und Witterungsbedingungen abhängig.
  • Rohstoffe wie Biomasse und landwirtschaftliche Produkte sind zum Teil auch nur begrenzt verfügbar. Zusätzlich sind sie von Rohstoffmärkten abhängig, auf denen es starke Preisschwankungen gibt. Zum Teil steht die energetische Nutzung von Pflanzen auch in Konkurrenz zum Gebrauch derselben Gewächse als Nahrungs- oder Futtermittel und wird daher ethisch und moralisch diskutiert.
  • Manche Ökostromanlagen, z.B. bei der Wasserkraft, bringen durch ihre Errichtung einen nachhaltigen Einschnitt in die Umwelt mit sich.