Verbrauchsanstieg bei Strom im März um 1,5%, Gasverbrauch im März um 8,1% zurückgegangen
Stromverbrauch im Winterhalbjahr um 3,5% gestiegen
Bei der Abgabe an Endverbraucher (Endverbrauch) im Bereich der Gesamten Elektrizitätsversorgung Österreichs (inkl. geschätzter Klein- und Kleinstanlagen) war im März 2026 mit 5,90 TWh ein Anstieg um 1,5% gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres zu verzeichnen.
Im Zeitraum Oktober 2025 bis März 2026 (Winterhalbjahr) lag der Endverbrauch um 3,5% über dem Vergleichswert des Winters 2024/25.
Stromerzeugung im März gestiegen, im Winterhalbjahr aber rückläufig
Im Berichtsmonat März 2026 wurde mit 6,13 TWh um rund 4,8% mehr Strom produziert als im Vorjahr. Dabei stieg die Stromerzeugung der Laufkraftwerke um 10% und jene der Speicherkraftwerke um 23%. Die Erzeugung aus Wärmekraftwerken sank im März 2026 mit 1,49 TWh um 17,8%.
Windkraftwerke konnten mit 0,98 TWh um 13,9% mehr Strom produzierten wie im Vorjahr und auch die Stromproduktion der Photovoltaikanlagen stieg näherungsweise um 16,4%.
Im gesamten Winterhalbjahr wurde insgesamt um 7,9% weniger Strom erzeugt als im Vergleichswinter 2024/25.
Mehr Stromexporte im März
Im März 2026 wurde mit 2,3 TWh um 2,0% weniger Strom aus dem benachbarten Ausland importiert als im März 2025. Die physikalischen Stromexporte lagen mit 1,65 TWh im selben Zeitraum um 12,8% über dem Vorjahreswert.
Im Zeitraum Oktober 2025 bis März 2026 wurde im Vergleich zum Winter 2024/25 um 13,3% mehr Strom importiert und um 20,1% weniger Strom exportiert.
Gasverbrauch im Winterhalbjahr beinahe unverändert
Im März 2026 wurde mit 7,61 TWh um 0,67 TWh oder 8,1% weniger Gas an die österreichischen Endkunden abgegeben als im Vergleichsmonat des Vorjahres.
Die inländische Produktion (inkl. Einspeisung biogener Gase) sank im Vergleich zum Berichtsmonat des Vorjahres um 2,3% auf rund 0,50 TWh.
Im Winterhalbjahr 2025/26 wurde mit rund 57,50 TWh beinahe exakt so viel Gas verbraucht wie im Winter davor (57,46 TWh).
Speicherstand unter dem Vorjahreswert
Im März 2026 wurde mit rund 4,8 TWh um 3,6 TWh bzw. 42,9% weniger Gas aus den Speichern entnommen und mit rund 2,2 TWh um 0,6 TWh oder 37,1% mehr in diese eingespeichert. Somit lag der Speicherinhalt am Monatsende mit 34,9 TWh um etwa 8,6 TWh oder 19,8% unter dem Stand des Vorjahres.
Ein Vergleich der letzten beiden Winterhalbjahre zeigt einen Anstieg bei der Speicherentnahme um 7,3%, gleichzeitig aber auch eine Steigerung um 27,6% bei der Einspeicherung.
Weniger Gasexporte
Die physikalischen Importe aus dem benachbarten Ausland lagen im Berichtsmonat mit rund 8,5 TWh um 4,0% über dem Vergleichswert des Vorjahres. Gleichzeitig wurde mit rund 3,9 TWh um 45,0% weniger Gas exportiert als im März 2025.
Im gesamten Winterverlauf wurde um 10,9% mehr Gas aus dem Ausland bezogen und um 14,8% mehr Gas exportiert.
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