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null Ladestellenverzeichnis und Spritpreisrechner: nützliche Informationen für Autofahrerinnen und -fahrer

Ladestellenverzeichnis und Spritpreisrechner: nützliche Informationen für Autofahrerinnen und -fahrer 

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur geht zügig voran. Das zeigt der Bericht für das erste Quartal zu unserem Ladestellenverzeichnis, das wir auf Initiative des Klimaministeriums betreiben. Die Zahl der registrierten Ladestellenbetreiber hat im Vergleich zum Jahresende 2020 um über 24% zugenommen, die Zahl der öffentlich zugänglichen Ladestellen ist im gleichen Zeitraum um 22% gewachsen. Das ist eine deutliche Dynamik. Beinahe im Wochentakt kommen neue Betreiber hinzu und melden neu errichtete Ladestellen [1] und Ladepunkte [2]. Knapp 8.100 Ladepunkte waren es in ganz Österreich mit Ende des ersten Quartals, verteilt auf über 4.200 Ladestellen.

Fünf E-Autos teilen sich einen Ladepunkt

Wenn man die Lademöglichkeiten ins Verhältnis zu den angemeldeten E-Fahrzeugen setzt [3], müssen sich rechnerisch in Österreich etwa fünf Elektroautos (5,4) einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt teilen. Spitzenreiter bei dieser Betrachtung ist Niederösterreich, wo nur knapp vier E-PKW auf einen Ladepunkt kommen. Schlusslicht ist Oberösterreich, wo es beinahe elf E-Autos je Ladepunkt sind. 
 

Abb. 1: Ladestellen und Ladepunkte in den Bundesländern; Quelle: E-Control

Abb. 1: Ladestellen und Ladepunkte in den Bundesländern; Quelle: E-Control vergrößern

Auch beim Schnellladen im öffentlichen Raum, also dem Laden bei einem Ladepunkt, der mit 22 kW Leistung oder mehr die Batterien vergleichsweise rasch laden kann, gibt es Unterschiede zwischen den Bundesländern: in Vorarlberg kommen auf einen Schnellladepunkt nur knapp fünf E-Fahrzeuge, in Wien dagegen drängeln sich rechnerisch beinahe 25 um einen solchen.

Abb. 2: Ladepunkte in den Bundesländern nach Leistung; Quelle: E-Control

Abb. 2: Ladepunkte in den Bundesländern nach Leistung; Quelle: E-Control vergrößern

Diesel und Super sind deutlich teurer als im Vorquartal

Insgesamt haben in Österreich die Preise [4] für Diesel und Superbenzin im ersten Quartal 2021 wieder deutlich angezogen. Der Median der in unseren Spritpreisrechner gemeldeten Dieselpreise hat im Vergleich zum Vorquartal um 12,1% zugelegt. Der für Super-95 um 10,7%. Die günstigsten Bundesländer in den ersten drei Monaten 2021 waren, sowohl bei Diesel als auch bei Superbenzin, das Burgenland, Oberösterreich und die Steiermark, die teuersten Bezirke waren Kärnten, Tirol und Wien.

Die Zugriffe auf unseren Spritpreisrechner lagen im 1. Quartal dieses Jahres rund ein Drittel unter jenen desselben Quartals im Vorjahr, was natürlich die stark reduzierte Mobilität seit Ausbruch der Corona-Pandemie widerspiegelt. Immerhin, wenn man so will, sind diese vielen, nicht gefahrenen Kilometer zumindest eine Ersparnis für die Geldbörse und in der CO2-Bilanz. Und es gilt natürlich auch für die Zeit nach Corona, dass jeder vermiedene oder nicht mit dem privaten PKW zurückgelegte Kilometer ein doppelt gesparter ist. Unabhängig davon, ob konventionell oder elektrisch.

Surftipps:
Unser Ladestellenverzeichnis: www.ladestellen.at
Unser Spritpreisrechner: www.spritpreisrechner.at
Quartalsberichte zum Ladestellenverzeichnis und zum Spritpreisrechner unter: www.e-control.at/publikationen

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[1] Ladestelle: Standort von Ladepunkten, die jeweils von einem Betreiber betrieben werden. 
[2] Ladepunkt: Einzelner Stecker. An einem Ladepunkt kann immer nur jeweils ein E-Fahrzeug laden. 
[3] Quelle: Statistik Austria, ohne Hybrid, Stand Ende 2020
[4] Alle Preisangaben sind Medianwerte aller Preismeldungen in den genannten Regionen.