Energieeffizienz

Das produzierende Gewerbe ist für 1/3 des jährlichen Energieverbrauches in Österreich verantwortlich. Gerade für diesen Sektor ist das Thema Energieeffizienz ein zentraler Entscheidungsfaktor.

Vor allem die energieintensiven Industrien haben aufgrund steigender Energiekosten einen wesentlichen Anreiz, den Energieverbrauch zu reduzieren. In der Vergangenheit wurden auch bereits eine Vielzahl von Energieeffizienzmaßnahmen in der Industrie umgesetzt – dazu zwei Beispiele für die energieintensiven Industrien der Stahl- und Papierproduktion.

Abbildung 1 zeigt den Energieverbrauch pro produzierter Einheit an Papier. Aufgrund der gesteigerten Effizienz ist der spezifische Energieverbrauch der Papierindustrie seit 1990 um 31 % gesunken.


Abbildung 1: Spezifischer Verbrauch der Papierindustrie von 1990 bis 2006 in TJ/1.000tAbbildung 1: Spezifischer Verbrauch der Papierindustrie von 1990 bis 2006 in TJ/1.000t
Durch Klicken auf das Symbol öffnen Sie das Diagramm
Bei der Ableitung des Energieverbrauches je produzierter Einheit bei der Stahlindustrie ergibt sich ein ähnliches Bild wie zuvor bei der Papierindustrie (vgl. Abbildung 2). Seit 1980 ist der spezifische Verbrauch um 18,4 % gesunken, blieb aber in den vergangenen Jahren relativ konstant.

Abbildung 2: Spezifischer Verbrauch der Stahlindustrie von 1990 bis 2006 in TJ/1.000tAbbildung 2: Spezifischer Verbrauch der Stahlindustrie von 1990 bis 2006 in TJ/1.000t
Durch Klicken auf das Symbol öffnen Sie das Diagramm
Aus energie- und klimapolitischer Sicht ist für die Industrie das europäische Emissionshandelssystem ein zentrales Instrument. Dies gilt vor allem für die oben genannten energieintensiven Industrien. Insgesamt sind für das produzierende Gewerbe im Zusammenhang mit Energieeffizienz die folgenden Themen von Bedeutung: