E-Control Neuorganisation abgeschlossen
Bestellung der beiden Vorstände fixiert - DI Walter Boltz und Mag. (FH) Martin Graf für fünf Jahre bestellt – Auch Regulierungskommission und Aufsichtsrat berufen.Nach einem am 23. März vor dem Wirtschaftsausschuss im Parlament erfolgten Hearing und der amtlichen Bekanntgabe durch Wirtschafts- und Energieminister Dr. Reinhold Mitterlehner, sind die beiden Vorstände für die Energie-Control Austria nun offiziell fixiert: DI Walter Boltz und Mag. (FH) Martin Graf werden ab sofort die Geschicke der E-Control für fünf Jahre lenken. Mit der Bestellung des Doppelvorstands wird dem neuen Energie-Control Gesetz Rechnung getragen. Viele Aufgaben, die bisher von der dreiköpfigen E-Control Kommission erfüllt wurden, werden künftig vom neuen Vorstandsduo wahrgenommen.
Abb 1: DI Walter Boltz | Abb 2: Mag. (FH) Martin Graf |
Kontinuität wird gewahrt
DI Walter Boltz (58) steht bereits seit 2001 an der Spitze der Regulierungsbehörde und garantiert so, dass die professionelle Arbeit in der E-Control kontinuierlich weitergeführt wird. Walter Boltz ist vor allem auch ein Garant dafür, dass Österreich auf europäischer Ebene weiterhin gut gehört wird, denn seit 2001 ist er in maßgeblichen Gremien auf internationaler Ebene vertreten. Zuletzt wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des Regulierungsrates von ACER – der EU-Agentur für die Zusammenarbeit der Regulierungsbehörden – gewählt. Walter Boltz wird sich auch in den kommenden fünf Jahren intensiv in Österreich mit der Umsetzung der neuen Regelungen des ElWOG und des GWG sowie auf europäischer Ebene engagieren.Mag. (FH) Martin Graf (35) hat ebenfalls langjährige Erfahrungen im Strom- und Gasbereich, schließlich ist er bereits seit 1995 in der Energiebranche tätig. Seit 2002 ist er in der E-Control beschäftigt, seit 2007 als Leiter der Abteilung Tarife. Bisher war er unter anderem für die Durchführung und Abwicklung der Netztarifprüfungen, für die Implementierung der Anreizregulierungssysteme, für die Unbundlingaufsicht sowie die betriebs-, finanz- und energiewirtschaftlichen Analysen des österreichischen Energiemarktes verantwortlich.
Die Schwerpunkte für Martin Graf liegen künftig vor allem auf nationaler Ebene: die Themen Wettbewerb, Investitionen, Infrastruktur und Nachhaltigkeit werden ihn in den kommenden Jahren intensiv beschäftigen.
Spannende Herausforderungen
Die beiden Vorstände stehen auf jeden Fall vor spannenden Herausforderungen und wichtigen Aufgaben, die es gemeinsam mit dem Team der E-Control Austria zu lösen gilt. Schließlich legt der neue EU-Rechtsrahmen fest, dass die nationalen Regulierungsbehörden noch unabhängiger als in der Vergangenheit agieren und einen größeren, zum Teil sehr exakt definierten Aufgabenbereich bekommen. Die erweiterten Aufgaben der Regulierungsbehörde beinhalten unter anderem eine Preis- und Wettbewerbsaufsicht, die Sicherstellung, dass alle Marktteilnehmer ihre Aufgaben erfüllen, effektivere Sanktionsmechanismen, ein verbessertes Monitoring der Energiemärkte, die Durchführung von Branchenuntersuchungen sowie die Einholung von Ad-Hoc Auskünften.Alle Organe bestellt
Vorstand der Energie-Control Austria
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